Invaliditätsleistung
Bei einer dauerhaften unfallbedingten Beeinträchtigung kann eine vereinbarte Kapitalleistung helfen, Umbauten, Hilfsmittel oder andere Mehrkosten zu finanzieren.
Unfallversicherung
Die private Unfallversicherung ist für Menschen gedacht. Sie kann finanzielle Folgen abfedern, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung führt.
Was dahintersteckt
Die gesetzliche Absicherung greift vor allem bei versicherten Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen. Private Unfallvorsorge kann dagegen auch zu Hause, beim Sport und in der Freizeit gelten. Entscheidend sind Definition, Invaliditätsgrad und die vereinbarten Leistungen.
Bei einer dauerhaften unfallbedingten Beeinträchtigung kann eine vereinbarte Kapitalleistung helfen, Umbauten, Hilfsmittel oder andere Mehrkosten zu finanzieren.
Je nach gewählter Lösung kann ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad eine laufende Unfallrente ergänzt werden.
Tarife können zusätzliche Assistance- und Reha-Leistungen vorsehen. Welche Hilfe greift, steht in den konkreten Bedingungen.
Konkrete Beispiele
Drei typische Situationen – bewusst ohne Kleingedrucktes schönzureden.
Beim Mountainbiken kommt es zu einem schweren Sturz. Eine dauerhafte Einschränkung der Schulter bleibt zurück.
Darauf kommt es an: Invaliditätsgrad, Gliedertaxe, Grundsumme und Progression beeinflussen die mögliche Leistung.
Beim Renovieren stürzt du von der Leiter. Später sind Umbauten und Hilfsmittel im Alltag nötig.
Darauf kommt es an: Private Unfallvorsorge kann auch bei Unfällen im Haushalt relevant sein; maßgeblich sind Unfallbegriff und Bedingungen.
Auf einer Wanderung verletzt du dich schwer und behältst eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung.
Darauf kommt es an: Geltungsbereich, Bergungs- oder Rückholkosten und Zusatzleistungen sollten ausdrücklich geprüft werden.
Hinweis: Die Beispiele dienen nur der Orientierung. Ob und in welchem Umfang Versicherungsschutz besteht, ergibt sich immer aus Antrag, Tarif, Versicherungsbedingungen und dem konkreten Einzelfall.
Vor dem Abschluss
Ein Produktname allein sagt wenig. Erst die richtige Ausgestaltung macht aus einem Vertrag eine passende Lösung.
Die Grundsumme sollte zum möglichen Finanzbedarf passen; die Progression erhöht Leistungen bei höheren Invaliditätsgraden.
Eigenbewegung, bestimmte Gesundheitsschäden und besondere Aktivitäten sind nicht in jedem Tarif gleich geregelt.
Unfallvorsorge ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung: Krankheiten sind eine häufige Ursache längerer Arbeitsunfähigkeit.
Häufig gefragt
Sie kann für Menschen sinnvoll sein, die finanzielle Folgen dauerhafter Unfallbeeinträchtigungen absichern möchten – besonders auch außerhalb von Arbeit und Schule.
Eine klassische Unfallversicherung knüpft an einen versicherten Unfall an. Für Folgen einer Krankheit sind andere Absicherungen zuständig.
Gemeint ist eine dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit infolge eines versicherten Unfalls. Fristen und Bemessung ergeben sich aus den Bedingungen.
Beide lösen unterschiedliche Probleme. Die Unfallversicherung knüpft an Unfallfolgen an, die Berufsunfähigkeitsversicherung an die Fähigkeit, den konkreten Beruf auszuüben – je nach Vertrag auch nach Krankheit.
Nächster Schritt
Wir ordnen Bedarf, Versicherungssumme und Zusatzleistungen ein – klar getrennt von Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung.